BILD UND TEXT darf ich mit freundschaftlicher Genehmigung vom Autor hier zeigen. (Danke Helmut).
"Sie bediente in dem kleinen Restaurant in der engen Gasse in Levanto. Schon bei meinem letzten Besuch vor zwei Jahren, war ich öfters hier vorbeigegangen, hatte jedoch nie einen Platz gefunden. Nicht so dieses mal. An drei von fünf Abenden haben wir hier gegessen und ich habe mich verzaubern lassen von ihrer Anmut und ihrer Natürlichkeit.
Wie sie flink und aufmerksam zwischen den Tischen hin und her eilte, hier einen Stuhl zurechtrückte, dort die Falte einer Tischdecke glättete, mit einem Kind scherzte, eine Blume zurecht rückte oder einem Gast zulächelte, strahlte sie eine Lebendigkeit und eine Schönheit aus, wie sie mir selten begegnet war. Die Bikinischönheiten am Strand von Monterosso oder die Nackten in der einsamen Bucht vom Nachmittag bei Corniglia verblassten neben ihr zu ausdruckslosen Modellfiguren.
Ihr zuzuschauen erfüllte mich mit einer großen Freude, aber auch mit einer stillen Traurigkeit, weil sie mir unerreichbar war, mit ihrer Jugend, ihrem Spaß an den kleinen Dingen und ihrem strahlenden Leben. Aber auch Zufriedenheit spürte ich, ihr in diesem Moment nahe sein zu können.
Später auf der Piazza waren viele Menschen bei Musik und Tanz versammelt. ..."
(wie die Geschichte weiter geht, könnt Ihr hier bei
helled-lyrik lesen.)
Ein liebes und inniges Dankeschön für diese wunderschöne Geschichte. Tut gut! Danke dir auch, dass ich sie hier im Auszug veröffentlichen darf. DANKE :-)